Ihre Tierheilpraxis in Sauerlach
- Tier im Einklang mit der Natur -


Tierheilbehandlung

Meine Fachbereiche und Therapiemöglichkeiten mit dem Ziel, die Selbstheilungskräfte zu aktivieren. 


PHYTOTHERAPIE (Kräuterheilkunde) 

Definition gemäß Kuratorium der Gesellschaft für Phytotherapie "Heilung, Linderung und Vorbeugung von Krankheiten bis hin zu Befindensstörungen durch Arzneipflanzen, Pflanzenteile oder pflanzliche Bestandteile und deren Zubereitungen". 

Mit dieser Therapieform machen wir uns die Wirkweisen der sekundären Inhaltsstoffe (Farb-, Duft- und Aromastoffe) der Pflanzen und deren Teile (Wurzel, Stängel, Blätter, Blüten, Frucht) zu Nutze. Zu den sekundären Inhaltsstoffen zählen u.a. Schleimstoffe, ätherische Öle, Bitterstoffe, Triterpene, Saponine, Flavonoide, Gerbstoffe, Glykoside, Alkaloide, Lektine mit ihren besonderen Eigenschaften und Wirkweisen auf den Organismus. Bei der Zubereitung der Pflanze als Ganzes und / oder deren Teile - als Frischpflanze oder getrocknete Pflanze (Droge) - stehen verschiedene Verarbeitungsmöglichkeiten zur Verfügung, die sich durch die Art der Extraktion sowie des Extraktionsmittels unterscheiden. Beispiele: Presssaft, homöopathische Urtinktur, Öl-Mazerat aus Frischpflanze; Schnitt, Pulver, wässriger Auszug (Tee), alkoholischer Auszug, Tinktur aus getrockneter Pflanze.


HOMÖOPATHIE
Klassisch: Es gilt der Grundsatz "Ähnliches soll mit Ähnlichem geheilt werden". Übersetzt heisst es, ein bestimmtes Symptom mit dem Wirkstoff zu behandeln, der sonst ähnliches Symptom ausgelöst hätte. Homöopathika besteht aus stark verdünnten und durch Verschüttelung oder Verreibung dynamisierten Ausgangsstoffen. Ausgangsstoffe können aus Pflanzen, Pilzen, Mineralien und Metallen sowie aus Tieren, tierischen Sekreten, Krankheitserregern, Giften oder Toxinen gewonnen werden. Basierend auf den Ausgangsstoffen gibt es eine weitere Unterteilung in Nosoden (gewonnen aus Mikrobenkulturen, Viren, Sekreten, pathologischen Exkreten, Medikamenten, Chemikalien, Organen) und ihrer Sonderformen der Miasmen (Psorisches, Sykotisches, Syphilitisches und Tuberkulinisches Miasma). Das Hauptmerkmal der klassischen Homöopathie ist die Anwendung eines Einzelmittels.
Komplexmittel: Hierbei handelt es sich um Kombinationen aus mehreren Homöopathika und / oder mehrerer verschiedener Potenzen davon. Aufgrund der Kombination mehrerer Mittel wird hier nicht von der klassischen Homöopathie gesprochen.


ISOPATHISCHE THERAPIE (Sanum) 

Es ist eine isopathische Therapieform mit dem Grundsatz "Gleiches mit Gleichem zu behandeln", was von der Homöopathie abgeleitet ist. Die Basis dieser Therapie ist Pleomorphismus (= Vielgestaltigkeit). Hierbei geht es um die Wandlungsfähigkeit einer Zelle oder eines Mikroorganismus und der daraus etwaigen resultierenden Krankheiten. Voraussetzung für die Gesundheit ist das Gleichgewicht im Säure-Basen-Haushalt. Denn eine Erkrankung kann nur im sauren Milieu entstehen („MIKROBE IST NICHTS, MILIEU IST ALLES“ (Antoine Béchamp)). Gesundheit bedeutet Symbiose der im Körper lebenden Mikroorganismen (Abwärtsbewegung in physiologische Phase). Krankheit bedeutet ein Ungleichgewicht im Mikroorganismen-System (Aufwärtsbewegung in pathogene Phase). Die Arzneimittel dieser Therapieform werden aus Pilzen (Myco-Präparaten) und Bakterien (Bacto-Präparaten) durch ultrafeine Filterung, dessen Aufbereitung und Homöopathisierung hergestellt. Das Ziel ist die Regulation des mikrobiellen Gleichgewichts durch natürliche Mikroorganismen.

 

ERNÄHRUNG - siehe separate Rubrik "Ernährungsberatung" 


ORTHOMOLEKULARE THERAPIE 

Der Begriff stammt aus dem Griechischen mit der Bedeutung "richtiger Baustein" (orthós = das Richtige / Rechte, molekular = Baustein). Der Grundgedanke dahinter ist das "Heilen mit Nährstoffen". Ziel dieser Therapieform ist die Wiederherstellung des biochemischen Gleichgewichts durch Supplementierung. Die Einnahme von Nahrungssupplementen dient dem Ausgleich von Mangelerscheinungen sowie zur Unterstützung von Körperfunktionen (z.B. Entgiftung) und der einzelnen Systeme. Sie stellen eine gute Ergänzung zu anderen Therapien dar. Nahrungssupplemente sind ohne Nebenwirkungen - vorausgesetzt, dass diese richtig eingesetzt werden. Zu Nahrungssupplementen zählen u.a. Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente, Pflanzenauszüge, Proteine, Lipide, Aminosäuren, Fettsäuren, Antioxidantien, Kolloide. Eine gesunde Ernährung kann durch Nahrungssupplemente jedoch nicht ersetzt werden.


TIERENERGETIK - siehe separate Rubrik "Tierenergetik - Energetisches Arbeiten"


MYKOTHERAPIE (Vitalpilze) 
Es ist eine regulative Therapieform, die je nach Bedarf einen Ausgleich, Stimulation oder Hemmung bewirkt. Bei dieser Therapie machen wir uns die Wirkstoffe der Vitalpilze und ihren Einfluss auf den Organismus zu Nutze. Sie können transformieren und regulieren, stärken und entgiften sowie schützen und nähren - auf physischer sowie psychischer Ebene. Vitalpilze, die zum Einsatz kommen, sind folgende: Agaricus, Auricularia, Chaga, Champignon, Coprinus, Cordyceps, Coriolus, Enoki, Hericium, Maitake, Pleurotus, Polyporus, Reishi, Shiitake. Ziel dieser Therapieform ist die Wiederherstellung des körpereigenen Gleichgewichts und Regulation von Körperfunktionen.


Labordiagnostik

Ich arbeite mit dem Tierheilpraktiker-Labor Vetscreen zusammen. Diese Kooperation ermöglicht uns, Kot / Harn / Abstrich / Haut / Fell Ihres Tieres schnell und unkompliziert untersuchen zu lassen. Ablauf: Sie besorgen das Probematerial Ihres Tieres, ich schicke es mit einem entsprechenden Anforderungsantrag an das Labor und erhalte in den meisten Fällen recht zügig das Ergebnis per E-Mail. Das Ergebnis wird von mir ausgewertet und mit Ihnen besprochen.

Um das Blut Ihres Tieres untersuchen zu lassen, ist eine Blutabnahme durch einen Tierarzt erforderlich. 


Neben den hier aufgeführten Therapiearten, die ich bevorzugt anwende, stehen uns selbstverständlich weitere Möglichkeiten zur Verfügung.